23. September 2016

Theater muss sein! Doch ohne Moos – nichts los.

Liebe Freundinnen, liebe Freunde der Weinkultur,

Herbert Graedtke mit der Weinsonderedition 2016.
haben Sie Lust auf einen gemütlichen Schoppen sächsischen Rieslings aus dem Weingut Schuh? Dann besuchen Sie uns, also den Förderverein des Internationalen Wandertheaterfestivals am Festwochenende. Unser Verkaufs- und Informationsstand befindet sich nunmehr im zehnten Jahr auf dem Anger gegenüber der Stadtgalerie und des Kulturamtes. Schon der der Name des Vereins verrät unsere Ziele und Wünsche; dauerhafte Verbindungen zu knüpfen zwischen sächsischen Winzern mit ihren Produkten des Fleißes und internationalen Künstlern, welche uns Jahr für Jahr besuchen mit ihrer Phantasie in Sachen Theaterkultur. 
Wir alle wissen es: Theater muss sein! Doch ohne Moos – nichts los. Deshalb verkaufen wir zu jedem Weinfest unsere Sonderedition in Radebeul und in unserer Partnerstadt St. Ingbert im Saarland. Der Erlös kommt unmittelbar der Festfinanzierung zugute. So ließen sich in den letzten zehn Jahren großartige Inszenierungen, wie das NarrenReich von DEREVO im Jahr 2009, „Der Flug“ des Theaters Prins te Paard 2013 oder im letzten Jahr „Fiore de Loto“ der Compagnia Teatrale Corona verwirklichen. Nehmen Sie alle aktiv an unserem Jubiläum teil und gönnen Sie sich einen herrlichen Tropfen Riesling des Jahres 2015 mit einem Künstleretikett von Bärbel Voigt aus Radebeul, lassen Sie sich anstecken von der Lebensfreude der Narren, Gaukler und Komödianten, seien Sie herzlich willkommen an unserem Stand auf diesem einzigartigen Fest!

Ihr Herbert Graedtke
Bacchus aus Leidenschaft und
Vorsitzender des Fördervereins Internationales Wandertheaterfestival

Aktuelles Programm des XXI. Internationalen Wandertheaterfestivals

 Das Aktuelle Programheft des XXI. internationalen Wandertheaterfestivals.
Durch den kurzfristigen Ausfall des kleinen Hoftheaters gibt es einige Änderungen, die im gedruckten Programmheft freilich noch keine Berücksichtigung gefunden haben. Wir haben die aktuelle Version deshalb hier zum Herunterladen bereitgestellt: goo.gl/y1Nr6m
Den beliebten Zeitplaner für alle Vorstellung gibt es auch als kleine Datei: goo.gl/7OpmXI

9. September 2016

LABYmania – Einladung zum Prolog 2016

Zum Auftakt des Internationalen Wandertheaterfestivals lädt der Förderverein am Mittwoch, den 14. September um 19 Uhr, zum Prolog ins Lügenmuseum in Radebeul-Serkowitz ein. Unter dem Titel „LABYmania“ gewährt Reinhard Zabka alias Richard von Gigantikow Rück- und Einblicke in seine vergängliche Kunst auf den Elbwiesen.

Das fantastische Labyrinth von Richard von Gigantikow und seinem internationalen Künstlerteam ist seit 17 Jahren ein fester Bestandteil des Radebeuler Herbst- und Weinfestes. Das feierliche Entzünden des Irrgartens beim Finale Grande ist ein beeindruckender Höhepunkt des Festwochenendes. In diesem Jahr wird auf den Elbwiesen das „LABYmania“ gebaut. In dem geheimnisvollen Labyrinth sind die Festivalbesucher eingeladen, durch einen unbekannten Garten Eden zu wandeln. Die Flanierenden sollen durch den Zauber der Skulpturen und Objekte in beschauliche Betrachtungen und Tagträume versinken. Beim feurigen Finale werden all die Fiktionen und Träume den Flammen übergeben, bis sie im nächsten Jahr aus ihrer Asche neu entstehen.

Während des Prologes wird erstmals auch die diesjährige Weinsonderedition des Fördervereins ausgeschenkt. Es handelt sich dabei um einen 2015er Riesling vom Weingut Schuh. Das Künstleretikett der auf 350 Flaschen limitierten Edition wurde von der Radebeuler Künstlerin Bärbel Voigt zum diesjährigen Festivalmotto „Narren, Gaukler, Komödianten“ gestaltet.

Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns aber über jede Spende zur Unterstützung des Internationalen Wandertheaterfestivals.

„LABYmania“
Prolog zum Internationalen Wandertheaterfestival  
Mittwoch, 14. September 2016, 19 Uhr  
Lügenmuseum, Kötzschenbrodaer Straße 39, Radebeul

8. September 2016

Weingenuss mit Arlecchino und Colombina

Ein Besuch im Atelier von Bärbel Voigt

Bärbel Voigt mit der Weinsonderedition in ihrem Radebeuler Atelier.

Sie arbeitet gern für draußen, für den großen Raum, bei dem es auf das natürliche Licht ankommt. Bärbel Voigt hat sich im Laufe einiger Jahre auf künstlerische Ausstattung von Festen spezialisiert und inzwischen so ausgeklügelte Techniken für sich entwickelt, die ihre Kunstwerke wetterbeständig werden lassen. So auch der „Laternenpfad“ auf dem Weinfest in Radebeul. Im Herbst müssen die Objekte sowohl bei Tageslicht schön sein als auch am Abend ihre volle Strahlkraft entwickeln. Um damit sicher umgehen zu können, braucht es einige Erfahrung. Die holte sich Bärbel Voigt zuerst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei den Bühnenbildnern und Kostümgestaltern. Eine solide Basis, wie man heute weiß. Später an verschiedenen Theatern, in Bautzen, Görlitz und Dresden. Daher kann sie heute aus einem reichen Fundus schöpfen, denn besonders an kleineren Bühnen wird vom Bühnengestalter so ziemlich alles verlangt, was später zu sehen ist: Kulissen, Requisiten, Kostüme, Rauminstallationen …

2. August 2016

Etikettierung der Weinsonderedition 2016


Am 09. August stellt der Förderverein Internationales Wandertheaterfestival Radebeul im Rahmen der Weinetikettierung die nunmehr zehnte Weinsonderedition mit dem neuen Künstleretikett vor.

Die Flaschen werden ab 17 Uhr im Weingut Schuh in Sörnewitz durch Vereinsmitglieder und die sächsische Weinprinzessin Ivonne Feistel etikettiert. Damit fällt gleichzeitig der Startschuss für den Verkauf der auf 350 Flaschen limitierten Edition. 

Die Etikettierung ist öffentlich, alle Interessierten und Freunde des Wandertheaterfestivals sind herzlich dazu eingeladen. Sammler haben außerdem die Chance, sich vor allen anderen eine bestimmte Flaschennummer zu sichern und mit dem Winzer persönlich ins Gespräch zu kommen.

25. September 2015

Unsere Neunte zum Jubel-Jubiläum

Liebe Freundinnen, liebe Freunde der Weinkultur,

Herbert Graedtke mit der Weinsonderedition 2015. Foto: André Wirsig
Herbert Graedtke mit der Weinsonderedition 2015.
seit 25 Jahren feiert Radebeul das Herbst- und Weinfest, und seit 20 Jahren ist es mit dem Internationalen Wandertheaterfestival verbunden. Ein Volksfest der Superlative, gestaltet für Sie alle aus Nah und Fern. Seit 20 Jahren kommen singende, tanzende, spielende und musizierende Künstler*innen aus aller Welt zu uns. Sie verzaubern uns immer aufs Neue mit ihren fantasievollen Ideen zum jeweiligen Thema der Festtage. Sie bereichern unser Leben in unverzichtbarer Weise. Damit das so bleibt, gründete sich 2007 ein Förderverein zur Erhaltung des Internationalen Wandertheaterfestivals, welcher es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Vielgestaltigkeit und künstlerische Buntheit finanziell zu unterstützen – mit dem Verkauf einer Sonderedition eines Elblandweines.

In diesem Jahr kam nun unsere „Neunte“ auf die Welt, getreu dem Thema „Wein und Spiele“, rechtzeitig zum Doppeljubiläum. Es ist ein herrlicher sächsischer Wein vom Winzer Steffen Loose aus Gröbern; ein Rivaner, der auf der Zunge explodiert, den Gaumen kitzelt und golden leuchtet, ein prickelnder Zechwein, der fröhlich macht.
Das Etikett wurde 2015 von der Künstlerin Liselotte Finke-Poser gestaltet, die für das diesjährige Thema ihre Entsprechung fand: Diogenes als Bacchus im Fass.
Sichern Sie sich Ihren kleinen Weinvorrat für den Herbst, denn der Genuss unserer Jubiläumsedition wird Ihre Herzen höher schlagen lassen – verbunden mit dem guten Gefühl, unsere Wandertheater unterstützt zu haben.

Ihr Herbert Graedtke
Bacchus aus Leidenschaft und
Vorsitzender des Fördervereins Internationales Wandertheaterfestival

15. August 2015

Ob sie auch Wein trinkt?

Ein Nachmittagsbesuch in der Atelierwohnung von Liselotte Finke-Poser
Liselotte Finke-Poser in ihrer Atelierwohnung. Foto: André Wirsig
Liselotte Finke-Poser in ihrer Atelierwohnung.
„Ich habe nie ein großes Atelier gehabt“, sagt Frau Finke-Poser, als sie uns drei Vereinsmitglieder in ihre Wohnung bittet. Tatsächlich ist es hier ganz schön eng, jede Wand mit Bildern behängt, die großen Arbeiten lehnen sich an die Regale. Der typische Ateliergeruch herrscht nicht vor – die Zeit der Ölmalerei liegt schon ein paar Jahre zurück. Lieselotte Finke-Poser hat schon vieles hinter sich – kein Wunder in ihrem hohen Alter. Umso lieber schaut sie zurück; das Schlimme ist vorbei, das Schöne darf in der Erinnerung bleiben. Das Studium an der Kunsthochschule in Leipzig, das Kennenlernen Ihres Mannes, die erste eigene Wohnung, der Umzug nach Radebeul.

Junge Künstler, die noch die vielen Techniken der Malerei und Grafik lernen müssen, könnten viel von ihrer Erfahrung profitieren. „Ich hab ja noch so richtig große Lithografien gemacht, auch Schabkunst – das kann heute kaum noch jemand“, erinnert sie sich. Sehr aufwendige Techniken, die nicht nur Geduld, sondern auch genügend Raum und starke Arme brauchen – Lithosteine sind schwer. Deshalb hat sie gern Gemeinschaftswerkstätten genutzt.